Meditation ist keine Zauberei, sondern Training
Artikel lesenViele Menschen beginnen mit der Meditation in der Vorstellung, dass sie innerhalb weniger Tage keinen Stress mehr haben, unangenehme Gedanken loswerden und sich ständig ruhig fühlen. Wenn das nicht eintritt, entsteht oft das Gefühl, falsch zu meditieren oder dass Meditation nicht zu ihnen passt. In Wirklichkeit liegt das Problem eher in den Erwartungen als in der Praxis selbst.
Nachtschichten und unregelmäßiger Rhythmus: Wie Sie den Biorhythmus überlisten und endlich richtig schlafen
Artikel lesenDie Stadt erwacht, die Menschen eilen zur Arbeit – und Sie ziehen erst die Schuhe aus. Die Sonne scheint ins Fenster, der Nachbar mäht den Rasen, der Kurier klingelt an der Tür, und der Körper würde am liebsten sofort einschlafen. Wer Nachtschicht arbeitet, weiß: Der größte Feind ist oft nicht die Müdigkeit, sondern das Einschlafen selbst. Die gute Nachricht: Schon kleine Veränderungen können dem Körper helfen zu verstehen, dass jetzt Zeit zum Ausruhen ist.
Warum fühlen wir uns nach der Meditation anders?
Artikel lesenWenn von Meditation die Rede ist, stellen sich die meisten Menschen eine Beruhigung des Geistes vor. Tatsächlich reagiert jedoch innerhalb weniger Minuten der ganze Körper. Der Atemrhythmus kann sich verändern, der Herzschlag und die Aktivität des Nervensystems. Genau deshalb wird Meditation oft mit einem Gefühl von Erleichterung, Entspannung und größerer innerer Ruhe verbunden.
Wenn der Körper schuftet und der Kopf auf Hochtouren läuft: Meditation für Fahrer, Handwerker und Menschen, die mit den Händen arbeiten
Artikel lesenEine Verkäuferin sitzt nach der Schicht noch fünf Minuten im Auto. Sie fährt nicht nach Hause. Sie sitzt nur still da. Ein Busfahrer hat den Motor ausgeschaltet, aber im Kopf tauchen weiter Ampeln, Haltestellen und Rückspiegel auf. Ein Installateur ist beim Abendessen plötzlich unsicher, ob er das Wasser wirklich abgedreht hat. Sie sind nicht überlastet, weil sie den ganzen Tag mit den Händen gearbeitet haben. Sie sind müde von den tausend kleinen Entscheidungen, die sie während der Schicht getroffen haben. Genau hier kann eine ganz gewöhnliche zweiminütige Meditation beginnen.
Können acht Wochen Meditation das Gehirn verändern?
Artikel lesenMeditation wird oft mit einem Gefühl von Ruhe oder Entspannung verbunden. Die Forschenden interessierte jedoch eine andere Frage: Lassen sich ihre Wirkungen wirklich messen? Und wenn ja – kommt es bei regelmäßiger Meditation zu beobachtbaren Veränderungen direkt im Gehirn? Die Ergebnisse mancher Studien deuten darauf hin, dass die Antwort überraschend konkret sein kann.
Warum die besten Ideen nicht am Computer kommen: Meditation als Unterstützung für Kreativität und Entscheidungen
Artikel lesenDie besten Ideen kommen oft nicht in dem Moment, in dem wir sie um jeden Preis erzwingen wollen. Das Gehirn braucht nicht nur Informationen, sondern auch Raum, um sie miteinander zu verbinden. Eine kurze Meditation kann eine überraschend wirksame Hilfe sein beim Suchen neuer Lösungen ebenso wie bei wichtigen Entscheidungen im Job.
Wie Meditation Gedächtnis, Konzentration und den Umgang mit Emotionen beeinflusst
Artikel lesenHaben Sie manchmal das Gefühl, dass Sie sich nicht länger als ein paar Minuten auf eine Sache konzentrieren können? Vergessen Sie, warum Sie den Raum betreten haben, oder reagieren Sie schneller, als Sie möchten? Die moderne Neurowissenschaft zeigt, dass Meditation nicht nur mit Entspannung zu tun hat. Sie kann auch Hirnareale beeinflussen, die mit Aufmerksamkeit, Gedächtnis und der Regulation von Emotionen verbunden sind.
Haben Beschäftigte ein Recht auf einen Moment Ruhe? Psychohygiene und das tschechische Arbeitsgesetzbuch
Artikel lesenDarf man sich während der Arbeitszeit zwei Minuten Ruhe gönnen? Das tschechische Arbeitsgesetzbuch kennt den Begriff Meditation nicht, schafft aber dennoch Raum für den Gesundheitsschutz der Beschäftigten. Eine kurze Meditationspause muss weder Zeitverlust noch Verletzung der Arbeitspflichten bedeuten. Im Gegenteil: Sie kann helfen, konzentrierter, sicherer und mit mehr Abstand zu arbeiten.
Amygdala auf Diät: Warum uns Stress schneller steuert, als uns lieb ist
Artikel lesenSchon eine unangenehme E-Mail, ein unerwarteter Anruf oder ein Konflikt mit einem nahestehenden Menschen – und der Körper reagiert, bevor wir alles durchdenken können. Der Puls wird schneller, der Magen zieht sich zusammen, und im Kopf laufen die unterschiedlichsten Szenarien ab. Für einen Teil dieser Reaktionen ist ein kleiner Bereich des Gehirns verantwortlich, die Amygdala. Wie funktioniert sie – und warum interessieren sich Forschende, die Meditation untersuchen, für sie?