Persönliche Geschichten
Eines der wichtigsten Werkzeuge therapeutischer Praxis sind persönliche Geschichten – authentische Erfahrungen, die nicht nur denen helfen können, die sie erlebt haben, sondern auch anderen, die darin Verständnis, Inspiration oder Hoffnung finden. Wir sind unendlich dankbar allen, die sich entschieden haben, ihre Geschichten zu teilen, und mit Zustimmung der Autorinnen und Autoren dürfen wir sie hier veröffentlichen. Jede Geschichte ist ein Geschenk, das jemand anderem den Weg erhellen kann. Danke für das Vertrauen und die Möglichkeit, diese Erfahrungen weiterzugeben.
Mein Perpetuum mobile
Artikel lesenManchmal reicht ein Lied, ein ganz gewöhnliches Gespräch und ein paar Haarsträhnen auf dem Boden des Friseursalons, damit man merkt, dass man an der Schwelle zu einem neuen Kapitel steht. Zwischen dem, was man gut kennt, und dem, was sich erst abzeichnet, entsteht Raum für Fragen, die wir in der alltäglichen Eile oft überhören. Ums Innehalten, um Veränderungen, um den Mut, dem eigenen Tempo zu vertrauen, und um die Suche nach innerer Ruhe geht es auch in dieser Geschichte.
Fahrt mit meinem Zug: Über Filter, Masken und die Ruhe, die ich in mir gefunden habe
Artikel lesenJeden Tag mit dem Gefühl einer Superheldin aufwachen, die Miete, Kinder und die eigenen Emotionen makellos meistern muss – und abends der Leere und Oberflächlichkeit digitaler Dating-Apps gegenüberstehen. Das ist die Realität, in der ich jetzt lebe. Wie bleibe ich in einer Zeit, die mich zur Aktionsware im Regal der Perfektion machen will, ich selbst? Diese Geschichte handelt von meinem Mut, die Filter abzulegen, von tiefer Achtung vor Männern – und davon, meine eigene weibliche Wandelbarkeit anzunehmen. Ich bin dahin gekommen, dass ich die größte Ruhe nicht in den Armen eines Superhelden in Boxershorts finde, sondern im Rhythmus meines eigenen Atems und meiner Schritte. Steigen Sie in meinen Zug ein: Die Fahrkarte bis zur Endstation gehört nur den Mutigsten.
Ich laufe… aber mehr als irgendwohin möchte ich bleiben
Artikel lesenIch laufe weg. Weil ich es kenne. Weil es schützt. Weil gesehen zu werden weh tut. Aber dann ist Stille. Eine Frau, die nicht unnötig spricht, und ich sitze einfach in der Stille. Zum ersten Mal habe ich nirgendwohin zu laufen. Und vielleicht… vielleicht will ich es auch nicht.
Die erste Berührung nach der Scheidung
Artikel lesenZuerst hat er mir gefehlt. Dann hatte ich Angst und habe vergessen, wie sich das anfühlt. Sich zu berühren, nah zu sein. Bis einmal jemand die Hand ausstreckte… und meine Haut sich erinnerte.
Wie man lernt, NEIN zu sagen
Artikel lesenWie oft habe ich mir im Leben gesagt: „Ich hätte Nein sagen sollen“? Wie oft habe ich mich angepasst, zugestimmt, obwohl es in mir geschrien hat? Vielleicht kennen Sie das auch. Und vielleicht suchen auch Sie einen Weg, das endlich zu ändern.
Stille in der Freundschaft: Wenn Freunde ohne Erklärung verschwinden
Artikel lesenIch kenne dieses Gefühl. Schweigen dort, wo früher Gelächter war. Wenn Ihnen ein naher Mensch, eine Freundin, aus dem Leben verschwindet und Sie nicht wirklich wissen warum – und dann in sich selbst nach Antworten suchen. Ich habe das durchlebt und weiß, dass diese Stille manchmal mehr war als eine Trennung.